Die Provinzen Südafrikas

Mpumalanga


Mpumalanga–

sprich: mmmh pumalanga –,

die Heimat des südlichen Krügerparks,

gewährt bereits weit vor den Toren des weltberühmten Nationalparks

einen Einblick in das Schatzkästchen der paradiesischen südafrikanischen Natur.

Frei übersetzt "das Land der aufgehenden Sonne", ist Mpumalanga das Gebiet des früheren Ost-Transvaal und befindet sich im östlichen Nordteil Südafrikas. Mpumalanga, mit der Hauptstadt Nelspruit, ist die zweit kleinste Provinz in Südafrika.
Das BIP liegt mit 8,2 % über dem Mittelwert des Landes. Einwohnerzahl: 4,03 Millionen

Der landschaftlich durchaus sehenswerte Ostteil mit dem südlichen Teil des Krüger-Parks, dort befinden sich keine größeren Städte.

Die Sprachen sind hier Swati und Zulu. Der Raum um Witbank, westlich von Nelspruit, wird geprägt vom Kohleabbau.

Mpumalanga gehört zu den wichtigsten Obst- und Gemüse Anbaugebieten.

Etwa ein drittel des Orangenexportes Südafrikas kommt aus diesem Gebiet. Dank seines gemäßigten Klimas ist der Winter frostfrei. Nelspruit hat sich zum Landwirtschaftszentrum entwickelt. Außer den Orangen wird Tabak, Lychees, Mangos, Avocados, Papayas, Bananen und Nüsse erfolgreich angebaut.Straßenverkäufer, zum Teil hübsch drapiert, bieten diese Kostbarkeiten der Natur an.

Spektakuläre Naturschauspiele

Nicht umsonst zählt Mpumalanga heute zu den populärsten Touristenzielen in Südafrika. Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote zu denen Golfen, Angeln, Reiten und sogar Jagen gehören, sind grenzenlos.

Eine Reise durch Südafrika wäre nicht komplett, ohne einen Besuch Mpumalanga. Es ist durchaus lohnend, etwas mehr Zeit für eine Rundreise in dieser Region mitzubringen.

Da Gastfreundschaft in diesem Gebiet großgeschrieben wird, ist es nahezu selbstverständlich, dass es ein breites Angebot an Übernachtungsmöglichkeiten für jeden Geschmack und Geldbeutel gibt.


Wo sich zahllose Wasserfälle von den Steilhängen der schroffen Drakensberge in die Tiefe stürzen.

Es fällt schwer, ein vergleichbares Fleckchen Erde zu finden, da kaum ein Gebiet auf der Welt so viel historische Stätten und ein annäherungsweise breites Spektrum an Flora und Fauna in spektakulärer Landschaft zu bieten hat.

Flüsse und muntere Bäche, die sich an den Steilhängen der schroffen Drakensberge über zahllose Wasserfälle in die Tiefe stürzen, haben seit Urzeiten auf der Suche nach ihrem Weg diese traumhafte Landschaft geformt.

So hat der Blyde River, unter Mithilfe von Erosionen, auf seiner Strecke zum Olifants River einen spektakulären circa 700 Meter tiefen und 20 Kilometer langen Canyon in den roten Sandstein gegraben.

Es ist der drittgrößte Canyon der Welt und zählt zu den größten Naturwundern Afrikas. Majestätisch überragen drei wie Rondavels geformte Felsen die Schlucht und bilden den Mittelpunkt des 22.667 Hektar großen Blyde River Canyon Natur Reservats.

Malerische Täler, atemberaubende Höhen Die 70 Kilometer lange Panorama-Route schlängelt sich durch malerische Täler und über atemberaubende Höhen der nördlichen Drakensberge und sorgt, wie der Name bereits verspricht, für außerordentliche Panoramen.

Einer der Höhepunkte, im wahrsten Sinne des Wortes, ist die Aussicht vom God's Window, einem 1829 Meter hoch gelegenen Aussichtspunkt mit wahrlich göttlichem Ausblick.

Historische Stätten

Der Weg führt unter anderem zu historischen Stätten und Dörfern, alten Treckwegen und ist gespickt mit Denkmälern historischer Ereignisse und Figuren, die schon früh auf der Suche nach Abenteuer und Reichtum ihre Spuren hinterließen.

So wurden einige der ersten "Voortrecker", auf der Suche nach einer neuen Heimat, fündig. Ihre Entdeckungen von Gold in den Gebieten um Lydenburg und Barberton führten in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zu einem kurzen aber heftigen Goldrausch.

Ein besonderes Zeugnis aus jenen Tagen ist der Ort Pilgrim`s Rest. In dessen Umkreis wurden seinerzeit mehrere spektakuläre Goldfunde gemacht.

Dinopark –

Reise in die Vergangenheit

Die Anziehungspunkte reichen von Wild- und Vogelbeobachtungen in zahlreichen nationalen und privaten Reservaten, Tropfsteinhöhlen, in denen Konzerte stattfinden, und Thermalquellen über zahllose bezaubernde Wanderwege, bei denen der Weg das Ziel ist, bis hin zu Orten mit historischen oder kulturellen Hintergründen.

In Freilichtmuseen, sogenannten Kulturdörfern, geben Volksgruppen wie die Ndebele und die Shangan auf anschauliche Weise Aufklärung über ihr Alltagsleben, ihre Kultur und Bräuche. Sogar eine "Reise" sehr weit zurück in die Vergangenheit ist möglich:

Im Dinopark vermitteln etwa 40 lebensgroße Dinosaurier-Plastiken in üppiger Vegetation einen Blick in prähistorische Zeiten.

Gute Straßen zu spektakulären Aussichtpunkten Über ein gut ausgebautes Straßennetz führen unterschiedliche Routen zu den spektakulärsten Aussichtspunkten oder entlang der zahlreichen Wasserfälle.

Die Hauptstadt der Provinz ist Nelspruit, mit einem Botanischen Garten am nördlichen Rand.

Eine Besonderheit dort ist die fantastische Sammlung von Palmfarnen (Cycaden), der evolutionsgeschichtlich sehr alten Baumgruppe und vom Aussterben bedrohten "Urbäume".

Patenschaft mit Nordrhein Westfalen

Aus Richtung Johannesburg nach Osten kommend, führt die Autobahn N4 zunächst durch die von Industrie und Kohlebergbau geprägten Gebiete um Witbank und Middelburg.

Wohl nicht zuletzt die Gemeinsamkeit des Kohlebergbaus hat zu einer Patenschaft zwischen Mpumalanga und Nordrhein-Westfalen geführt.

Der ehemalige Bundespräsident Rau besuchte im Januar 2001 Südafrika und war natürlich auch Gast in Mpumalanga.

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