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Die Provinzen Südafrikas

Nothern Cape


Northern Cape ist flächenmäßig die größte Provinz Südafrikas. Mit 1,14 Millionen Menschen hat sie die geringste Bevölkerungspopulation, auf etwa einen Quadratkilometer kommen zwei Einwohner.

Dies liegt an der natürlichen Trockenheit des Gebietes. Überwiegend wird hier Afrikaans gesprochen.

Kimberley, die Provinzhauptstadt gilt heute noch als Welt- Diamantenhauptstadt, obgleich viele Minen bereits geschlossen wurden und der Diamantenvorrat dem Ende zugeht.

Außerdem befindet sich hier das Big Hole mit seinem Minenmuseum. Dieses Loch hat eine Tiefe von 800 m und einen Durchmesser von 470 m. Es ist der, größte je von Menschenhand geschaffene, Krater. Bis zum Jahre 1914 wurden hier 2722 kg Rohdiamanten zu Tage gefördert, danach stellte die Mine ihre Arbeit ein.

Schutz für die Tiere in der Kalahari

Der Kalahari Gemsbock National Park liegt im äußersten Nordwesten und bildet zusammen mit dem in Botswana liegendem Gemsbok Park ein riesiges Naturschutzgebiet.

96.000 qkm gehören zum Südafrikanischen Teil.

Der 1931 gegründete Park wurde zum Schutz der dort lebenden Tiere, als Gegenmaßnahme der stattfindenden erbarmungslosen Wilderei eingerichtet.

Auf Grund des Zusammenschlusses beider Gebiete wurden riesige Herden-Wanderungen möglich.

Am Delta des Orange Rivers

In dem nordwestlichen Teil der Provinz, um Upington, im Delta des Orange Rivers wird vorrangig Weidewirtschaft betrieben (Rinderzucht), daneben wird Baumwolle, Datteln, Trauben und andere Früchte angebaut. Der größte Teil der Ernte kommt als Trockenobst in den Handel. Die zur South Afrikan Dried Fruit Kooperative gehörende Anlage, ist die zweitgrößte dieser Art weltweit. Nicht zu vergessen die größte Winzerkooperative des Landes, Orange River Wein Cellars.

Etwa 150 Kilometer von Upington in südlicher Richtung gelangt man in einen Köcherwald, dieser wurde zum Naturschutzgebiet erklärt. Um den Köcherbaum handelt sich um eine langsam wachsende, riesige Aloe- Art.

Er ist hervorragend an die Trockenheit angepasst, das Wasser speichert er in seinem Stamm. Die Rinde ist glatt die Blätter graugrün und er erreicht eine Höhe bis zu vier Metern. Während der Blütezeit im Juni zeigt er gelbe Blüten. Aus dem Holz dieser Bäume fertigten sich die Buschmänner Köcher für ihre Pfeile. Daher der Name.

Prieska ist ein Zentrum der Landwirtschaft und des Bergbaus. Neben Kupfervorkommen gibt es hier ergiebige Mengen an Tigeraugen. Ein besonderer Anzugspunkt für Touristen ist die Blütezeit in Namaqualand.

Die geringen Niederschläge machen nur eine spärliche Vegetation möglich. Während der Wintermonate, dies jedoch abhängig vom Regen, verwandelt sich die karge Landschaft in einen Blütenteppich.

Calvina als Ausgangspunkt zum Namaqualand während der Savannenblüte, ist neben Harrismith das zweite Zentrum der Merino-Schafzucht des Landes.