Bevölkerung - Sprache Religion


Durch das Zusammentreffen der verschiedenen Völker und Stämme erscheint Südafrika in vielen Bereichen als ein farbenreiches Mosaik. Schon allein die elf offiziellen Landessprachen lassen die Verschiedenartigkeit aus der das Südafrikanische Volk besteht erahnen. ( Zulu, Xhosa, Afrikaans, Pedi, Englisch, Tswana, Sotho, Tsonga, Swati, Venda und Ndebele )

Eine Gleichberechtigung dieser Sprachen wurde in der Zeit der Übergangsregierung 1994 auf Grund der ethnischen Vielfalt bestimmt, lediglich Englisch als Amtssprache genießt eine Vorrangstellung. Insgesamt werden in Südafrika etwa 800 unterschiedliche Sprachen und Dialekte gesprochen. Das bunte Völkergemisch setzt sich aus Schwarzen, Weißen, Farbigen und Asiaten zusammen.

Kleine Gruppen der eigentlichen Ureinwohner des südlichen Afrika´s, der San (Buschmänner) und Khoikhoi`s (Hottentotten), leben von der "Zivilisation" zurückgedrängt, in meist unwegsamen Gegenden der Northern Cape Provinz, der Kalahari und ín Namibia. Ihre Sprache, bestehend aus Klick-, Krächz- und Schnalzlauten ist zweifellos auf die über Jahrtausende relative Isolation in der sie lebten zurückzuführen.

Mit Abstand die größte Gruppe bilden mit über 75% der Population die schwarzen Südafrikaner. Diese differenzieren sich in zehn Hauptgruppen, die sich wiederum zum Teil stark unterteilen.

Allein bei den Zulus z.B., der am stärksten vertretenen Gruppe, gibt es ca. 280 verschiedene Stämme. Nachfahren der Siedler, Pioniere und Händler holländischer, britischer, französischer und deutscher Herkunft formen den Anteil der weißen Bevölkerung.

In Hinsicht auf den Ursprung kann die Volksgruppe der Farbigen auf ein breites Spektrum ethnischer Herkunft blicken.

Viele von ihnen sind Nachkommen aus den Beziehungen weißer Siedler und Mitgliedern der Khoisangruppe, aber auch Ostinder, Malaien, Westafrikaner sowie Bantus gehören zu ihren Ahnen.

Die größte Anzahl der in Südafrika lebenden Asiaten, etwa 3% der Gesamtbevölkerung, sind indischer Abstammung. Sie wurden seit 1860 zunächst als Vertragsarbeiter auf den Zuckerrohrfeldern von britischen Kolonisten angeworben.

Eine Zuwanderungswelle um die Jahrhundertwende brachte vor allem indische Kaufleute nach Südafrika. Deren Nachfahren leben heute vor allem im Großraum Durban als Händler. Die meisten von ihnen sprechen Englisch, wobei ihre Muttersprachen Hindi, Tamil, Urdu und Gudjarati auch weiterhin lebendig sind.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts herrscht Glaubensfreiheit im Land, es gibt keine Südafrikanische Staatskirche. Christen, Hindus, Muslims, Juden, und andere Glaubensgemeinschaften, leben ihre Religion aus und sind mit ihren durchaus sehenswerten Kirchen, Tempeln, Moscheen und Synagogen vertreten.

Es gibt keine Kirchensteuern, dadurch müssen sich die einzelnen Gemeinden vorwiegend aus den Beiträgen und Spenden der Mitglieder finanzieren. Veranstaltungen der einzelnen Gruppen wie zum Beispiel Taufen im Ozean, Feuerläufer, farbenprächtige Hochzeiten im Park, oder am Strand bringen den Betrachter immer wieder zum Staunen.

Ebenso werden Touren und Führungen durch Klöster, Tempel und Moscheen angeboten.

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Von Südafrika fasziniert haben sich die Autoren etwas ganz besonderes ausgedacht.

"Es ist einfacher etwas zu lieben was man kennt und versteht".

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