Südafrikas Symbole

National Flagge


Aus 7000 Vorschlägen wurde die heutige Südafrikanische National Flagge ausgewählt. Am 27. April 1994 zu den ersten freien Wahlen der Republik wurde sie zum ersten Mal offiziell gehißt.
Das Design und die Farben sind eine Zusammenfassung Prinzipaler Elemente aus der Geschichte der Landesflagge. Die Farben des ANC schwarz, grün und gelb sowie die Oranjer Farben rot, weiß und blau stehen nebeneinander.
Der neuen Kombination soll durch die einzelnen Farben kein allgemeiner Symbolismus beigemessen werden.
Das zentrale Design der Flagge, beginnend am Flaggenmast, zeigt die Form eines liegenden V`s, in seinem weiteren Verlauf zu einer Linie verschmelzend. Es kann als Symbol der Bestrebung der südafrikanischen Gesellschaft, den Weg gemeinsam zu gehen gedeutet werden.
Das Motto der Flagge ist "Einheit ist Stärke".

Das seit dem Jahr 2000 neue Staatswappen beinhaltet als Nationalblume die Protea, die aufgehende Sonne, einen Sekretärvogel und in einem Schild, als Zeichen der Einheit, zwei sich die Hände reichende San. wei Weizenähren symbolisieren die Fruchtbarkeit, die vier Stoßzähne die Weisheit und der liegende Schlagstock (Knobkierie) und der Speer den Frieden. Die Inschrift bedeutet übersetzt: „Unterschiedliche Menschen verbrüdern sich“.


National Hymne

Von dem Lehrer der Methodisten Missionsschule in Johannesburg, Enoch Sontonga wurde Nkosi Sikelele`iAfrica 1897 komponiert. Es war eines seiner vielen Musikstücke. Sontonga, ein begeisterter Sänger, liebte es Lieder für seine Schüler zu schreiben. Original als Kirchenlied wurde der Text der ersten Strophe in Xhosa verfaßt. Der Dichter Samuel Mqhayi schrieb 1927 zusätzlich sieben weitere Verse in gleicher Sprache. Vom Leiden der Afrikaner in Johannesburg zeugend, waren die meisten Lieder Sontonga`s traurig, aber populär. Nach seinem Tod 1905 liehen sich Chöre die Musikstücke von seiner Frau.

Ausschnitt Original Xhosa Version
Nkosi, sikelel' iAfrika;
Malupakam'upondo lwayo;
Yiva imitandazo yetu
Usisikelele.
Chorus
Yihla Moya, Yihla Moya,
Yihla Moya Oyingcwele

Zulu Version(Ausschnitt)
Nkosi, sikelel' iAfrika,
Malupnakanyisw' udumo lwayo;
Yizwa imithandazo yethu
Nkosi sikelela,
Nkosi sikelela,

Sesotho Version(Ausschnitt)
Morena boloka sechaba sa heso
O fedise dintwa le matshwenyeho,
Morena boloka sechaba sa heso,
O fedise dintwa le matshwenyeho.


Springbock



Bezeichnend für diese Antilopenart sind die sogenannten "Prellsprünge". Diese Art der schnellen Fortbewegung haben der Gattung den Namen Springbock eingebracht.
Beide Geschlechter tragen ein Gehörn, wobei es bei den Männchen dicker und stärker ausgeprägt ist.
Die Springböcke haben ihren Lebensraum in trockenen, kargen Gebieten und im offenen Grasland. Sie sind in Free State, North West Provinz und an der Westküste der Karoo anzutreffen.
Es sind Herdentiere und ziehen während der Wintermonate in kleinen Gruppen umher. Im Sommer jedoch schließen sie sich zu größeren Herden zusammen.
Auf dem Speiseplan der Springböcke steht Gras ebenso wie auch Blätter. Sie benötigen nicht unbedingt Trinkwasser, da sie genügend Feuchtigkeit mit ihrer Nahrung aufnehmen. Ist jedoch Wasser vorhanden, nehmen sie es auf.
Springböcke sind etwa 75 cm hoch und wiegen ca. 40 Kilogramm. Nach einer Tragzeit von sechs Monaten bringen sie ein einzelnes Junges zur Welt.

Paradieskranich



Das Vorkommen dieses eleganten, etwa ein Meter großen Kranichs ist fast ausschließlich auf Südafrika beschränkt.
Der Paradieskranich ist leicht blaugrau, hat einen langen Hals und einen verhältnismäßig großen Kopf mit weißer Stirn und einem weißen Scheitel. Die stark verlängerten, elegant wirkenden Schmuckfedern seiner Flügel reichen bis zum Boden.
Seine Nahrung besteht aus Insekten, Fischen, Fröschen, Reptilien und pflanzlicher Kost. Er legt seine Eier in eine Erdmulde, meist in der Nähe von Gewässern.
Der Ruf des Kranichs ist über eine weite Distanz hörbar. Er lebt paarweise, oder in kleinen Familiengruppen.
Sein Lebensraum ist das offene Grasland KwaZulu Natals und in der Karoo.


Galjoen


Der Galjoen ist ausschließlich entlang der südafrikanischen Küste zu finden. Er hält sich vorwiegend im flachen Gewässer, in der Nähe des Ufers auf. Seine Körperfarbe ist, in der Umgebung von Gestein, tief schwarz, wogegen er in sandigen Gebieten eher Silber und Bronze farbig erscheint. In KwaZulu Natal ist er auch bekannt als Schwarzfisch.
Die Rekordmaße eines gefangenen Galjoen waren 55 cm mit einem Gewicht von 7 Kilogramm. Normalerweise ist er jedoch wesentlich kleiner. Seine Nahrung besteht vorwiegend aus kleinen Muscheln.


Yellowwood


Die Familie des Yellowwood ist urzeitlich und seit mehr als 100 Millionen Jahren im südlichen Teil Afrikas beheimatet. Diese Spezies ist weit verbreitet und ist vom Table Mountain am Kap, entlang der südlichen und südöstlichen Küste, in den Schluchten der Drakensberge bis hin zur Northern Provinz anzutreffen. Yellowwood ist die einzige Koniferenart der südlichen Halbkugel.
In Wäldern kann sein Stamm eine Höhe von bis zu 40 Metern und einen Durchmesser von etwa 3 Metern erreichen. Im Gegensatz dazu bleibt er in ungeschützten Gebieten eher kleinwüchsig und knorrig.
Seine Rinde ist Khaki farbig mit tiefen Rissen.
Die Samen haben die Größe und das Aussehen einer Kirsche.


Protea



Die Riesen-, oder auch Königsprotea ist in den südlichen und südwestlichen Teilen des Western Capes weit verbreitet, bis in Höhen von 1000 Metern. Die Sträucher werden zwischen einem und drei Metern hoch und besitzen eine feuerfeste Borke. Diese wiederum schützt die Pflanze vor den häufigen Grasbränden.
Die farbenfrohe Blüte kann einen Durchmesser von bis zu 30cm erreichen und erinnert durch ihre Form zunächst an eine Artischocke.

Sources:

BROWNELL, F.G., Nasionale en Provinsiale Simbole. 1993. Johannesburg: Chris van Rensburg Publications.

Übersetzung und Gestaltung Hadit-Production

Ein einmaliges Gesamtwerk über Südafrika
Von Südafrika fasziniert haben sich die Autoren etwas ganz besonderes ausgedacht.

"Es ist einfacher etwas zu lieben was man kennt und versteht".

Unter diesem Motto ist nach jahrelanger Recherche ein einzigartiges Nachschlagewerk zum Thema Geschichte und Kulturen Südafrikas entstanden.

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